Samstag, 30. April 2016

Alexander Schaub




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•*´¨`*•.¸¸.•* Alexander Schaub *•.¸¸.•*´¨`*•





 ◦•●◉✿ Über Alexander ✿◉●•◦

Der gebürtige Frankfurter erblickte 1969 das Licht der Welt. Bis 2014 lebte er in der Mainmetropole. Im April ´14 kehrte er der Stadt den Rücken und zog mit seiner Frau nach Hattersheim.
Über zwanzig Jahre arbeitete Schaub in der IT und war für Netzwerke im Microsoft Windows Umfeld verantwortlich. Seit 2007 arbeitet er im technischen Support eines bekannten 3D Drucker Herstellers.
Sein erstes Buch hat er über mehrere Jahre in seiner Freizeit geschrieben. Doch es soll nicht bei diesem einen bleiben. Schaub hat viele Ideen um weiter zu schreiben. Die Hauptprotagonisten aus dem ersten Band werden den Lesern dabei erhalten bleiben. Für den Autor ist die Entwicklung der Charaktere sehr wichtig: „Ich liebe Bücher und Serien durch die sich ein roter Faden zieht und genau das habe ich mit meinen Geschichten ebenfalls vor.“


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 ◦•●◉✿ Interview mit Alexander ✿◉●•◦

 In einem Interview hattest Du mal erwähnt, das Du als Kind Bücher gehasst hast. Was gab dann den Ausschlag ein Buch zu schreiben? 

Mit zwölf habe ich mein erstes Buch gelesen, also eines ohne Bilder. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mich ausschließlich für Comics interessiert. Bücher hatten für meinen damaligen Geschmack zu viele Buchstaben und vor allem keine Bilder. Dass ich überhaupt mit einem „normalen“ Buch angefangen habe lag daran, dass ich mit Judo begonnen hatte. Deshalb war mein erstes Buch TKKG – Das leere Grab im Moor, weil Tarzan – der hieß anfangs noch so – auch Judo trainiert hat. Na ja, was halt im Kopf eines Zwölfjährigen so vorgeht.
Um auf Deine Frage zu kommen, wie es letztendlich dazu kam weiß ich selbst nicht mehr hundert Prozentig. Nachdem ich angefangen hatte zu lesen, sind mir manchmal Szenen und Dinge durch den Kopf gegangen, die ein Protagonist durchleben könnte. Zumeist waren die ziemlich düster. Vielleicht lag das daran, dass ich damals John Sinclair gehört und Professor Zamorra gelesen habe. Irgendwann habe ich gedacht, schreib doch mal eine eigene Geschichte, einfach nur so. Daraus wurden – mit damals vierzehn Jahren – drei Horror-Kurzgeschichten, die niemand außer meiner Mutter je zu lesen bekommen hat. Mit Mitte Zwanzig dachte ich über ein ganzes Buch nach. Aber ich kam nicht über die ersten drei Seiten hinaus. Es fehlte mir an der Ernsthaftigkeit das Projekt umzusetzen. Doch nach der Trennung von meiner ersten Frau habe ich mit dem Engelmacher angefangen.


 Warum ist es dann gerade das Gerne Thriller geworden? 

Von vorn herein war für mich klar, dass der Hauptprotagonist ein Privatdetektiv sein sollte, weil ich ein großer Magnum Fan bin. Also musste es um Morde und Verbrechen gehen. Da bleibt nur das Krimi- oder Thriller- Genre. Thriller, Krimi, irgendwie ist die Grenze für mich persönlich fließend, da mir der genaue Unterschied nicht klar ist.

 Welches Buch liest Du aktuell, wenn denn Zeit bleibt und wie ist Dein erster Eindruck dazu? 

‚Ich bin der Schmerz‘ von Ethan Cross. Es gefällt mir sehr gut. Ich habe die ersten beiden Teile schon gelesen und ich mag intelligente Serienmörder, aber nur auf dem Papier!

 Mit welchem Recherchematerial ist es Dir gelungen, sich in den Kopf des Täters zu denken? Gab es bestimmte Bücher die Du zu diesem Thema gelesen hast? 

Ich habe von Stephan Harbort die Maske des Mörders gelesen, allerdings erst als ich schon so gut wie fertig war mit dem Buch. Dazu kommt dass meine Frau Psychologin ist und so einige Vetos eingelegt hat, bevor sie mit dem Killer zufrieden war *lacht*

 Wie kamst Du auf die Ermittler-Kombination, einmal ein Ex-Polizist der nun als Privatermittler mit seinen alten Kollegen den Fall klären will? 

Das steht mit Deiner zweiten Frage in Zusammenhang. Der Name Thomas Martini kommt von Thomas Magnum beide haben die Initialen TM. Eine Hommage an die Serie, wenn Du es so sehen magst. Die Kombination mit den Ex-Kollegen hat sich beim Schreiben ergeben, weil ich Martini nicht zum Einzelkämpfer machen wollte. Also brauchte er kompetente Hilfe. Da drängten sich die Ex-Kollegen förmlich aus.

 Warum mussten es denn gleich 14 Leichen sein? (wenn ich mich beim Lesen nicht verzählt habe) Da hast Du es aber in Deinem Debüt gleich mal richtig krachen lassen. 

*lacht* Das war nicht beabsichtigt. Das hat sich beim Schreiben so ergeben weil dramaturgisch notwendig. Offen gesagt ist mir selbst erst zum Schluss die Höhe des Leichenbergs aufgefallen, den ich da angehäuft hatte. Die letzte Leiche hätte vielleicht nicht sein müssen, aber in der Endversion war es nötig, wegen dem zweiten Teil.

 Was denkt man und wie geht man damit um, wenn man erstmal von einigen Verlagen abgelehnt wird? Hat man da überhaupt noch Lust es als weiter zu versuchen? Zum Glück kam dann ja der Mainbook-Verlag und Gerd Fischer hat es möglich gemacht. 

Na ja, von dem allerersten Verlag habe ich sogar eine Zusage bekommen. Was mich mehr als überrascht hat. Du musst dazu wissen, die erste Version des Buchs war – rückblickend betrachtet – nicht öffentlichkeitstauglich. Aber der Haken an der Sache kam schnell zum Vorschein. Es handelte sich um einen Selbstkostenverlag. Danach achtete ich darauf, wo ich meine Exposés hinschickte.
Es gab einige Momente in denen ich aufhören wollte. Deshalb hat sich alles auch so lange hingezogen, bis zur endgültigen Veröffentlichung. Und es war meine Frau, die mir immer wieder gut zugeredet hat, und mir gesagt hat dass ich ein gutes Buch geschrieben habe. Ohne sie hätte ich vielleicht irgendwann aufgegeben.
Ja, zum Glück stieß ich auf Gerd Fischer. Das war eigentlich auch meine Frau, durch Zufall auf einer Geburtstagsfeier. Lustig war auch als Gerd Interesse an dem Manuskript bekundete. Ich fragte ihn als erstes: „Ist Dein Verlag ein Selbstkostenverlag?“ Ich dachte, wenn jemand Interesse hat, dann will er das ich mitzahle. Die erste „Zusage“ hatte mich geprägt und misstrauisch werden lassen.

 Wie wichtig sind Dir Meinungen der Leser und die damit verbundenen Rezensionen? 

Sehr wichtig. Freunde und Verwandte sind doch immer ein kleines bisschen befangen. Ist zumindest meine Meinung. Außer meine Frau, sie hat mir das erste Ende des Buches total zerpflückt. Erst nachdem ich es umgeschrieben hatte, akzeptierte sie es.
An der Stelle ein großes Danke an Dich und alle anderen Blogger, die all die neuen Bücher lesen und darüber Rezensionen schreiben. Eure Beurteilungen haben im Internetzeitalter sehr viel Gewicht bekommen und sind für uns Autoren unverzichtbar geworden.

 Wann werden Deine Leser denn mit dem zweiten Buch rechnen können? 

Ich denke Ende des Jahres. Ich schreibe gerade am Epilog. Aber danach kommt als erstes das „interne“ Lektorat, meine Frau. Bevor sie nicht meine Rechtschreib- und Kommafehler verbessert hat, kann ich das Manuskript nicht an Gerd Fischer schicken. Ich bin nicht gut mit der Rechtschreibung. In der Schule war ich Legastheniker. Das merke ich heute immer noch.
Dann kommt das Lektorat durch Gerd Fischer, weitere Änderungen und er entscheidet dann alles Weitere.

 Spielt die Hauptstory wieder in Frankfurt oder wird auch mal im Main-Taunus-Kreis gemordet? 

Ja, Frankfurt ist der Dreh- und Angelpunkt der Story. Es gibt zusätzlich zwei neue Nebenschauplätze. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten. Und der Main-Taunus-Kreis… wer weiß *grinst breit*

 Welchen Traum möchtest Du Dir als Autor noch erfüllen? 

Das habe ich eigentlich schon. Einmal ein Buch veröffentlichen, das war mein ursprünglicher Traum.
Fortsetzungen waren nie ein Thema. Allerdings macht es mir jetzt so viel Spaß, dass es zu einem geworden ist.
Das neue Ziel lautet, die Leser weiterhin fesseln, begeistern und gut unterhalten. Ich hoffe, das gelingt mir mit dem zweiten Buch genauso gut wie mit dem ersten. Das scheint ja vielen gut gefallen zu haben.

 Welchen Traum möchtest Du Dir privat noch erfüllen? 

Privat geht es mir gut. Ich wünsche mir von der Zukunft vor allem gesund zu bleiben, das ist das wichtigste. Ich habe meine Traumfrau geheiratet und bin mit ihr glücklich, was will man mehr?

 Zum Ende darfst Du gerne noch schreiben, was Du schon immer mal loswerden möchtest, freie Themenwahl sozusagen. 

Dazu reicht meine Zeit nicht. Es gibt so viel was ich loswerden möchte. Missstände in der Welt; wie wir Menschen zum Teil miteinander umgehen. Das würde hier zu weit führen und wäre völlig am Thema vorbei.



Danke für das Interview und Deine Zeit um das Ganze aufzubereiten und zu veröffentlichen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. 


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(¯`·._.·[ Alexander´s Buch ]·._.·´¯)


*Der Engelmacher von Frankfurt*
mit 
Privatdetektiv Tom Martini


Klappentext lt.amazon.de
Kaltblütig und unberechenbar tötet er die Schatten seiner Vergangenheit.
Eine Serie an Ritualmorden hält Frankfurt in Atem. Der Täter bahrt blonde Frauen wie Engel auf, heftet ihnen Flügel an, löst die Zunge heraus und stopft ihnen eine Schlange in den Mund. Die Presse tauft ihn „Engelmacher“.
Privatdetektiv Tom Martini gerät ins Fadenkreuz der Ermittler. Er nimmt die Fährte des Mörders auf, an deren Ende ein dunkles Geheimnis auf ihn wartet.


Band 2 ist, laut Autor, in Arbeit.

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Link zu meiner Rezension
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Und hier noch der Link zur Website von Alexander
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