Sonntag, 17. April 2016

Das Mona Lisa Virus - Tibor Rode

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*Das Mona Lisa Virus*

von

Tibor Rode




Kurz zur Geschichte:

- Mexiko -
Eine Gruppe von jungen Mädchen, die alle Schönheitsköniginnen aus den verschiedenen US-Bundesstaaten sind, machen sich auf den Weg nach Acapulco um letzte Vorbereitungen zur Wahl der Miss Amerika zu treffen. Ihr Bus wird überfallen und alle Mädchen werden entführt. Einige werden nach Tagen oder Wochen wieder frei gelassen, sind aber durch eine Operation total entstellt und nicht mehr sie selbst.

- Boston -
Dr. Helen Morgan lässt ihr Hirn, für Forschungszwecke, im MRT-Gerät scannen und ihre Mitarbeiterin entdeckt daraufhin auf den Bildern eine Abnormität im Gehirn.

- New York-
Dr. Rahmini wird aufgrund eines intimen Video´s gezwungen die OP´s an den Mädchen vorzunehmen.

- San Antonio -
Helen´s Tochter Madeleine, ist in einer Klinik um dort ihre Essstörungen in den Griff zu bekommen. Sie haut mit ihrem, dort kennengelernten Freund, Brian ab und kurz nach der Grenze zu Mexiko wird sie entführt.

- Warschau -
Patryk Weisz sucht seinen verschwundenen Vater, Paul Weisz. Einen millionenschweren IT-Firmeninhaber.

- Leipzig -
Ein Teil des Rathauses wird in die Luft gesprengt.

- Brasilien -
Ein unbekannter Virus lässt ganze Bienenvölker aussterben.

- Florenz um 1500 -
Leonardo da Vinci und sein Werdegang zum Künstler, bis er sein berühmtestes Bild malt, die Mona Lisa.

Wie werden sich diese ganzen einzelnen Erzähl-Stränge wohl zu einem Ganzen zusammenfügen lassen?


Meine Meinung:

Diese ganzen, oben genannten, Handlungsstränge prasseln auf den ersten 116 Seiten auf den Leser ein, zwar gut getrennt, da die Orte- bzw. Länderangaben, die einzelnen Kapitel trennen, aber mir war das eindeutig zu viel.
Mir schwirrte der Kopf und ohne meine Notizen wäre ich verloren gewesen.
Ich mag zwar Geschichten, die verschiedene Stränge zu Anfang erzählen, aber nicht an so vielen verschiedenen Orten mit so vielen unterschiedlichen Charakteren, die aber gut beschrieben und interessant rüber kamen.
Die ganzen Sprünge in der Handlung machten die Story für mich langatmig und oftmals zu konstruiert. 
Dafür hat Tibor Rode gut recherchiert und oftmals sehr gute Wendungen eingebaut. Trotzdem konnte mich dieser Thriller leider nicht so richtig packen und mit auf die Reise nehmen. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich nicht mit der Story anfreunden konnte und nicht so eintauchen um beim Lesen zu entspannen. Etwas anstrengend alles in allem, finde ich persönlich.


Das Buch bekommt von mir:   Sterne


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