Donnerstag, 1. Dezember 2016

Sandra Henke




DEZEMBER





Sandra Henke
*Mein Herz ist ein Chamäleon*
Ein Cornwall-Roman
(from Sandra with Love)
erscheint am:
01.12.2016




Klappentext 
lt.amazon.de
Mein Name ist Stella und ich bin gefährlich fasziniert von Abgründen.
Einst war ich so dünnhäutig, dass man fast mein Herz sehen konnte, ein Herz, das kaum noch schlug. Doch dann traf ich Simon mit dem unwiderstehlichen Sam Heughan-Lächeln! Er brachte mich wieder zum Strahlen und schenkte mir Hoffnung. Wie hätte ich ahnen können, dass er ein dunkles Geheimnis hütet? Und dass es ausgerechnet mit mir zu tun hat.


Leseprobe
„Du stehst wohl auf Wicken“, sage ich scherzhaft, um die angespannte Situation aufzulockern. Über die Schulter hinweg sieht Simon mich kurz an. „Wie bitte?“ „Im Treppenhaus hängen drei eingerahmte Fotos. Selbst geschossen?“ „Ich habe das Haus samt Einrichtung erstanden.“ Daher also das Lachsrosa!, schießt es mir in den Sinn. Es gibt keine andere Frau. Irgendwo stößt jemand laut Luft aus. Ach, das bin ja ich. „Und in einem halben Jahr noch keine Zeit gehabt, es nach deinem Geschmack umzuändern?“, stichele ich weiter. „Ich hatte Wichtigeres zu tun.“ „Und zwar?“ Er dreht sich um, zwei Gabeln und zwei Messer erhoben, als müsste er sich damit verteidigen – oder zum Angriff schreiten. „Würdest du die Wahrheit aufdecken, müsste ich dich töten.“ Vor Schreck verbrenne ich mir die Zunge am Tee. „Das war ein Scherz, bleib locker.“ Simon senkt die Hände. Messer und Gabeln sehen nicht länger aus wie Waffen. Verschwörerisch dämpft er seine Stimme und neigt sich zu mir herüber. „Aber wenn du lange genug bleibst, bis ich mir Mut angetrunken habe, verrate ich dir mein Geheimnis womöglich.“ Lachend richtet er sich wieder auf. Er schaltet die Dunstabzugshaube aus. Stille senkt sich über die Küche. Die Geräusche klingen plötzlich lauter als zuvor. Er deckt den quadratischen Eichentisch in der Essecke und trägt die Speisen auf. Vor dem Fenster dämmert es bereits. Das Grau wird zu Schwarz. Der Sturm nimmt weiter zu, sodass nicht einmal mehr die Möwen Lust haben, auf den Windböen zu reiten. Das Meer wütet stärker, kein Schiff ist zu erspähen. Nichts und niemand scheint dort draußen zu sein. Man könnte meinen, Simon und ich sind allein auf der Welt. Ich setze mich an den Tisch und rutsche behaglich im Stuhl tiefer. Ich habe Recht gehabt. Er ist nicht nur ein Sunnyboy. In ihm lauert ein Abgrund. Doch statt sicheren Abstand zu suchen, verspüre ich den Sog, näher heranzutreten.



Danke an Sandra für die Leseprobe !!!



Und wer noch mehr über Sandra und ihre Bücher erfahren möchte, für den habe ich noch folgende Links zum Anklicken:


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