Samstag, 4. Februar 2017

Das Hospital - Oliver Ménard



** Das Hospital **

von

Oliver Menard


Thriller
416 Seiten
Knaur TB



Kurz zur Geschichte 
In Berlin wird in der Spree eine weibliche Wasserleiche gefunden, ohne Lippen. Die Journalistin Christine Lenéve begibt sich auf die Spur des Frauenmörders. Sie bekommt heraus, was und wer den "Eismann" dazu bringt, dieses perfide Spiel zu treiben. Christine begibt sich in höchste Gefahr und das Psychospiel mit dem Killer kann beginnen.  
  


Meine Meinung 
Die Story an sich hatte mich per Klappentext schon sehr angesprochen, aber leider konnte sie, für mich persönlich, nicht halten, was versprochen wurde. Die Spannung ließ etwas auf sich warten und ging dann auch nicht durchgehen weiter, sondern wurde etwas ausgebremst z.b. durch die Erwähnung von einigen technischen Details und einer Hauptprotagonistin, mit der ich bis zum Ende des Buches nicht "warm geworden" bin. Dazu sollte ich fairerweise erwähnen, das man vielleicht Band 1 "Federspiel" gelesen haben sollte, um Christine besser zu verstehen und um ihre Gefühlswelt einordnen zu können. Der Fall des Eismanns ist zwar in sich abgeschlossen, aber trotzdem wollte für mich kein Bezug zu den Personen aufkommen. 
Gut gelungen und spannend waren die Szenen aus der Täter-Sicht beschrieben, die mir sehr gut gefallen haben und überrascht wurde ich auch am Ende des Buches mit der Auflösung wer es nun war, aber das warum, war mir wiederum etwas zu "normal" und das hat man schon öfters gelesen. Außer die Art und Weise wie die Taten begangen wurden, das wiederum war mal was neues und etwas ganz anderes.  
In einigen Sachen konnte mich der Autor überzeugen und überraschen, aber im großen und ganzen war es ein Thriller der mich nicht restlos begeistern und in seinen Bann ziehen konnte.