Sonntag, 26. März 2017

The couple next door - Shari Lapena


**Ein Thriller, der mich, mit meiner Meinung wer nun wirklich Schuld ist, hat hin- und herschwanken lassen. 
Welch ein spannendes Verwirrspiel, mit einer Auflösung, die überrascht hat.**


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Thriller
erschienen
352 Seiten
am 16.März 2017
im LÜBBE Verlag


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Kurz zur Geschichte
Das Ehepaar Anne und Marco Conti wird von den befreundeten Nachbarn Cynthia und Graham Stillwell zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Anne und Marco lassen ihre 6 Monate alte Tochter Cora allein zu Hause in ihrem Bettchen, sie wechseln sich im Halbstundentakt ab, um nach dem Baby zu schauen. Als sie nachts nach Hause wollen, sehen sie ihre Haustüre aufstehen und Cora ist weg.


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Meine Meinung
Ein Thriller der mich gut unterhalten hat. Die Autorin hat keinen hochgestochenen Schreibstil, sondern es ist einfach, gut zu lesen und zu verstehen. Die Story ist in einem durchgehend, es gibt nur einen Erzählstrang und im Grunde erscheinen immer dieselben Personen. Also keine Menge an verschiedenen Protagonisten, sondern meist nur Anne, deren Eltern, Marco und Detective Rasbach. Aber diese Anzahl an Menschen reicht aus, um mich zu verwirren und zwar so, das ich irgendwie alle in Verdacht hatte, etwas mit der Entführung von Cora zutun zu haben. 
Vom Beginn der Ermittlungen an, hat Rasbach die Eltern im Visier, zu viele Ungereimtheiten, zu viele Zufälle und Geheimnisse, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Mit kleinen versteckten Andeutungen und ausgesprochenen Hinweisen, darf man sie auch sicher verdächtigen. Der Detective ermittelt sogar so weit zurück, das er mit einer ehemaligen Lehrerin und Mitschülerin von Anne spricht. 
Den Großteil der Story wird bestritten von Anne, Marco und Rasbach, so bekommt man direkte Einblicke in deren Gefühle und Gedanken.
Als ich dachte, aha der war es, hatte ich nach dem nächsten Kapitel wieder wen anderes in Verdacht. Bis zum Ende schwankte ich hin und her, aber dann kam es anders als gedacht. Der Schluss hat mich dann trotzdem überrascht.  
Alle Personen haben es so gedreht, wie es ihnen in den Kram passte um möglichst unschuldig zu wirken.