Donnerstag, 25. Mai 2017

Kühe - Matthew Stokoe



** Kühe **

von 

~~ Matthew Stokoe ~~

Extrem
ab 18 Jahren
256 Seiten
erschienen im
FESTA- Verlag


Klappentext
lt.Verlagsseite
Steven ist 25 Jahre alt. Im Fernsehen beobachtet er all die perfekten, fröhlichen Menschen und träumt davon, selbst das normale Glück zu finden. Vielleicht mit Lucy, die eine Etage über ihm wohnt – auch wenn ihre Besessenheit für Vivisektionen echt krank ist. 
Aber Stevens Mutter würde das niemals zulassen. Sie hasst ihn und will ihn zerstören: »Sie verabscheuten einander seit dem Augenblick, als sie ihn aus ihrer Fotze gedrückt hatte. In der zugemüllten Küche hatte sie ihn auf dem Tisch, an dem sie heute noch aßen, aus dem blutigen Schlamassel zwischen ihren Beinen gezogen und verflucht. Und er hatte ihr, da er spürte, dass es sein ganzes Leben lang noch schlimmer kommen würde, gleich in die Augen gepisst.« 
Als Steven Arbeit in einem Schlachthaus findet, offenbart ihm der unvorstellbar perverse Vorarbeiter Cripps, wie man durch das Töten von Kühen ›echte Erfüllung‹ findet. Doch die Tiere beginnen mit Steven zu reden und sie bitten um Hilfe.




Meine Meinung
Für Jugendliche unter 18 Jahren ist dieses Buch NICHT geeignet.
Mich hatte vor allem das Cover und der Klappentext angesprochen, aber was ich dann zu lesen bekam, hat bisher alles von mir gelesene übertroffen. Aber soweit übertroffen, das ich es mir gar nicht vorstellen kann und will, zudem habe ich in meinem Leben wirklich schon viele Bücher gelesen, aber dieses hier ...
Ich weiß, das ich bei solch einem Buch mit allem rechnen muss und auch, das es eklig, widerlich und einfach bäääh sein kann, aber was ich dann vom Autor vorgesetzt bekam, hat alles bisher gelesene überstiegen, aber meilenweit.
Was der Hauptprotagonist Steven dort, im Schlachthaus erlebt, das kann und will ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich möchte nicht explizit viel näher darauf eingehen. In seinem Privatleben, mit dem "Muttertier", seiner eigenartigen Freundin Lucy und dem behinderten Hund mit Namen "Hund", hat Steven auch nichts zu lachen, bis ihm nach über 25 Jahren endgültig der Kragen platzt und er ...
Ich muss gestehen, das ich gar nicht wüsste, wie viele Sterne ich dem Buch geben sollte? Einen, weil es so widerlich und abstoßend ist? Oder fünf, weil ich sowas wirklich noch nie gelesen habe und es deswegen einmalig ist (und hoffentlich auch bleibt)? Ich kann mich nicht entscheiden und will es auch nicht, deswegen erscheint diese Rezension auch nur hier auf meinem Blog. 


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