Freitag, 19. August 2016

Im Schatten der goldenen Akazie - Christiane Lind

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** Im Schatten der goldenen Akazie **

von

~ Christiane Lind ~





Kurz zur Geschichte:
Australien im Jahre 1890
Victoria und Catherine sind Schwestern und nach dem Tod der Mutter müssen sie mit dem Vater auf der großen Farm alleine zurecht kommen. Catherine hält das Leben in der Einöde nicht aus und macht sich auf den Weg nach Brisbane um ihr Leben zu leben. Victoria bleibt auf der Farm und kümmert sich um den kranken Vater, lebt ein Leben welches ihr aufgedrückt wird und ein Ausbrechen erscheint unmöglich.
Hannover im Jahre 2016 
Franziska lebt nach dem Tod ihrer Eltern mit ihrer Schwester Alina zusammen, bis diese sie sehr enttäuscht. Franzi bricht alle Brücken hinter sich ab und macht sich auf den Weg nach Australien zu einer Großtante, die vor etlichen Jahren der Familie einen Brief geschrieben hatte. Franzi möchte ein neues Leben kennen lernen und einen Neubeginn wagen.


Meine Meinung:
Christiane Lind´s einzigartigen Schreibstil erkennt man sofort auf den ersten Seiten dieses Buches und ich war sofort in der Geschichte gefangen.
Das Cover passt 100%ig zum Inhalt und ist sehr schön geworden.
Der Autorin ist wieder mal ein wundervoller Roman gelungen, mit einer Geschichte über starke Frauen, die sich vom Damals bis ins Heute zieht.
Eine rundum gelungene Handlung um ein lang zurückliegendes Familiengeheimnis, welches sich logisch und sehr schön am Ende anpasst. 
Die Charaktere der Frauen, die hier die Hauptrolle spielen, sind liebevoll und intensiv gezeichnet, so das ich beim Lesen mich mit ihnen freute, oder bei den passenden Gelegenheiten auch mit gelitten habe. Trotz des riesigen Zeitunterschiedes von fast 100 Jahren, erkennt man bei einigen weiblichen Figuren die fast gleichen Charakterzüge, was auf Familienzugehörigkeit schließen lässt.
Gefühle, Gedanken und Empfindungen der Personen werden intensiv und sehr ausführlich beschrieben, aber nicht zu übertrieben dargestellt. 
Die Situationen und Begebenheiten passen sich hervorragend den jeweiligen Jahreszahlen an, so das man auch erahnen kann, wie schwer damals das Leben am Ende des 19. Jahrhunderts auf einer Farm war und wie wenig die Frauen zu melden hatten.  
Mich konnte Christiane Lind wieder einmal überzeugen mit einem absolut lesenswerten Roman. 
Eine, von mir, uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung, wenn ihr gerne Familiengeheimnis-Romane lest.




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